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Herzuntersuchungen
 
 
Allgemeines:
Das Herz und die Herzkranzgefässe werden mittels Computertomographie (Ring, keine „Röhre“) mit Röntgenstrahlen untersucht.
Die Strahlenbelastung (lange ein Argument gegen den Einsatz der CT) wird durch den Einsatz neuester Technik (step-and-shoot) gleich oder leicht niedriger als die Strahlenbelastung einer herkömmlichen Kathederuntersuchung (0,5 - 3 mSv), abhängig vom Gewicht des Untersuchten.
Aufgrund des deutlich geringeren Risikos der CT-Untersuchung im Vergleich zu den herkömmlichen Methoden sollten Diagnosen eigentlich nur noch mittels CT gemacht werden.
Therapien (Dilatationen, Stent-Einlagen) bleiben das Gebiet der Katheder-Untersuchung.
Verlaufskontrollen nach einer Behandlung sind dann wiederum einfacher und risikoloser im CT durchzuführen.
 
Einschränkungen / Spezielles:
  • Die Herzfrequenz (Herzschläge pro Minute) sollte idealerweise zwischen 60 und 70 liegen; bei höheren Frequenzen wird der Herzschlag medikamentös kurzfristig gesenkt. Arrythmien (unregelmässige/variable Herzfrequenz) kann die Untesuchung verunmöglichen.
 
Beschreibung:
Die Untersuchung findet im Liegen statt.
Zur Kontrolle von Herzfrequenz und zur Steuerung des Computertomographen werden 3 Elektroden am Körper angebracht und am Arm wird ein venöser Zugang angelegt.
Die Herzfrequenz wird kontrolliert und nötigenfalls geregelt. Zuerst wird das Herz ohne Kontrastmittel untersucht und anschliessend erfolgt die Kontrastmittelinjektion mit gleichzeitiger Aufnahme des Herzens. Die Untersuchung dauert etwa 15 Minuten, die anschliessende Auswertung durch die Radiologen 30-60 Minuten.

Dr. G. Kirchgessner hat an der Entwicklung dieser Methode mitgearbeitet und besitzt 15 Jahre Erfahrung darin, ebenso med. pract. Sina Berenbein, die ebenfalls tausende Untersuchungen durchgeführt hat.

Eine detaillierte Beschreibung der Untersuchung finden sie
hier (http://www.cardioimaging.eu).