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CT - Computertomographie
(Philips Brilliance 64 MSCT)
 
 
Allgemeines:
Dieser Untersuch wird in einem Ring (keine Röhre) mittels Röntgenstrahlen (Schichtröntgen) durchgeführt.
 
Einschränkungen / Spezielles:
  • max. 220 kg Gewicht
 
Beschreibung:
Als direkte "Nachfolgeentwicklung" der Entdeckung der Röntgenstrahlen ermöglicht die Computertomographie durch Schnittbilder Darstellungen innenliegender Körperregionen ohne Überlagerungen. Früher bestand das Problem bei Röntgenaufnahmen darin, daß übereinanderliegende Teile des Körpers einander verdeckten oder Schatten bildeten, die die Diagnose behinderten. Mit der neuen Erfindung zeigten sich dann anatomische Details, die es nötig machten, die Medizinbücher neu zu schreiben.
Es handelt sich vielmehr um ein Verfahren zur Messung der Schwächung (Absorption) von Röntgenstrahlen während ihrer Wanderung durch den Körper. Das Ergebnis wird üblicherweise in Form eines Grauskalenbildes in Anordnung von Punkten auf einem Monitor dargestellt und ist auf Film, Speicherplatte oder Magnetband archivierbar.
CT-Geräte erzeugen parallele Querschnitte, die zu einem ganzen Bild zusammengefügt werden. Moderne Apparate ermöglichen bei gleichzeitiger Längsverschiebung des Patienten mit der Liege (ohne daß er sich dabei selbst bewegen muß) und einer Dauerrotation der Röntgenröhre spiralförmige Abtastung, die ein Volumenbild in kürzester Zeit liefert. Das schafft verbesserte Detailerkennbarkeit im Brust und Bauchraum, sowie aller Organe, die durch Atmungsaktivität des Untersuchten nicht immer genaue Darstellungen zulassen. Herz, Lunge oder pulsierende Blutgefäße zeigen sich nun "gestochen" scharf. Außerdem können Bandscheibengewebe genau abgegrenzt, Hirnsubstanz für neurologische Auswertungen differenziert, Schädel und Wirbelsäule abgeklärt werden. Bei der Planung einer Strahlentherapie ist das CT-Bild Voraussetzung für eine präzise plazierte Tumorbehandlung.
Neuerdings kommt man auch mit immer geringeren Mengen an Kontrastmitteln aus. Sie werden dafür benutzt, anatomische Strukturen optisch voneinander zu trennen und so einwandfrei sichtbar zu machen, zum Beispiel von Gefäßen und Organen. Durch diese Hilfsmittel können auch Veränderungen, Fehlfunktionen oder andere Störungen erkannt werden.
 
Untersuchungsspektrum:
- Sämtliche computertomographische Untersuchungen
- 3-D Rekonstruktionen sowie multiplanare Rekonstruktionen
- Periradikuläre Therapien, Gelenksinfiltrationen
- Coronarangiographie
- Calcium-Score der Herzkranzgefässe
- CT-Angiographien